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wiki:herford_neustadt

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Herford Neustadt

Dieses ist die Beschreibung des Herforder Stadtteil Neustadt.

Hausstätten- und Höfeliste

Die [Herford Neustädter Hausstätten- und Höfeliste] umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Umgrenzt wird die Neustadt von der Werre im Nordosten, der Bowerre im Süden und Westen und der Aa im äußersten Nordwesten. Die Bowerre verläuft von der Werre am Bergertor zur Aa im Bereich des Steintorwalls. Sie ist bis auf ein kleines Stück kurz vor der Mündung verrohrt und zugeschüttet. Entlang der Werre verläuft mit dem Lübbertorwall und dem Bergertorwall ein Teil der Herforder Wallanlagen, die die Innenstadt umgeben. Jenseits der ehemaligen Bowerre liegt die Altstadt und stadtauswärts beginnt hinter der Werre die Neustädter Feldmark. Die Aa grenzt an die Radewiger Feldmark. Vor der Gründung der Neustadt in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, wurde die Altstadt durch ausgedehnte Sumpfgebiete der Werre im Bereich der heutigen Neustadt geschützt. Ausgrabungen im Bereich der Mittelstädter Mühle (heute Linnenbauerplatz) haben ergeben, dass der Boden hier zum großen Teil erst aufgefüllt werden musste, bevor die ersten Häuser der Neustadt gebaut werden konnten. Der Bodenaushub kam aus dem heutigen Flussbett der Werre zwischen Bergertor und Aa-Mündung. Somit wurde der alte Verlauf der Werre zur Bowerre. Der Name geht wohl auf das mitteldeutsche Wort „borne“ zurück, das Brunnen, aufsprudelndes Wasser oder Tränke heißen kann. Die Herforder Neustadt wurde im Jahre 1224 von der damaligen Herforder Äbtissin des Reichsstifts Herford und dem Erzbischof von Köln als Schutzherrn gegründet. Um das Jahr 1400 wurde die Mittelstädter Brücke errichtet, eine der wenigen Verbindungen zwischen Alt- und Neustadt. Dort stand an der Bowerre die wasserbetriebenen Abteimühle oder Mittelstädter Mühle. Sie wurde abgerissen, als die Bowerre 1972 zugeschüttet wurde. Die Geschichte der Mühle reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Im 15. Jahrhundert entstanden auf dem Holland das Fraterhaus und die Süsternkapelle, die die Reformation überdauerten. Im Jahre 1634 wurden die Neustadt mit der Altstadt vereinigt. Bis dahin hatte die Neustadt einen eigenen Bürgermeister. Am 24. Juli 1638 (im Dreißigjährigen Krieg) wurde die Stadt Herford von einem Großfeuer heimgesucht, das einen Teil der Neustadt und fast die gesamte Radewig (den dritten Teil der Innenstadt) zerstörte.

Dokumente

Bücher

Karten

Herford-Neustadt und Feldmark in der heutigen Struktur als Stadtteil

Herford Neustadt, siehe: Maps

Verweise

Stadt- und Kommunalarchiv Herford

Heimatverein Kreis Herford

Kreisheimatverein Herford

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/herford_neustadt.txt · Zuletzt geändert: 2020/10/23 17:30 von michael